Bausparvertrag

Bausparverträge werden staatlich gefördert

Der Bausparvertrag ist eine sehr gute Spar- und Anlagemöglichkeit, die dazu vom Staat gefördert wird. Die Zuschüsse, die der Arbeitgeber für die Vermögenswirksamen Leistungen zu entrichten hat, sind meist auch in den Tarifverträgen enthalten. Auch können die entrichteten Gelder für Bausparverträge bei der Einkommenssteuererklärung geltend gemacht werden. Gehört der Arbeitnehmer nicht zu den Großverdienern, so erhält er vom Staat die Wohnungsbauprämie, die dem Guthaben des Bausparvertrages zugeordnet wird und somit das angesparte Guthaben erhöht.

Bausparvertrag als Geschenkidee

Bei Heirat oder Geburt eines Kindes werden Brautpaar bzw. die Eltern gerne beschenkt. Das ist nicht immer einfach, auch nicht für die Beschenkten, denn meist ist das Geschenk schon in doppelter oder mehrfacher Ausführung vorhanden, es gefällt überhaupt nicht oder aber keiner braucht es. Bei der Geburt eines Kindes ist das nicht anders. Gerade Babys wachsen schnell und damit auch schnell aus Strampelhosen und Overalls. Aus vielen Kleidungsstücken ist das Kind schnell herausgewachsen oder sie passen dann, wenn sie nicht zur Jahreszeit passen.

Viel besser ist es, wenn das Brautpaar einen Bausparvertrag mit einem Guthaben bekommt. Auch für die Eltern des Neugeborenen ist ein Bausparvertrag eine willkommene Ausbildungsvorsorge für das Kind. Je früher mit dem Bausparen angefangen wird, desto größer ist das Guthaben am Ende der Laufzeit. Damit der passende Bausparvertrag mit guten Konditionen gefunden wird, ist ein Bausparvertrag Vergleich notwendig. So wird der perfekte Bausparvertrag gefunden. Die Vorteile, die Bausparen mit sich bringen, sind, dass das Bausparguthaben nicht unbedingt für den Bau oder Kauf einer Immobilie genutzt werden muss. Vielmehr ist die angesparte Summe so verwendbar, wie es den Bedürfnissen und Wünschen des Bausparers entspricht. Lediglich das Bauspardarlehen muss für eine Immobilie verwendet werden.

Bausparverträge kündigen oder auflösen

Den Bausparvertrag kündigen ist sehr einfach. Ein schriftliches Kündigungsschreiben an die Bausparkasse reicht völlig aus. Wichtig ist, dass die Kündigungsfrist eingehalten wird. Das Guthaben wird von den meisten Bausparkassen etwa ein halbes Jahr nach Eingang der Kündigung ausbezahlt und zwar nur das eingezahlte Guthaben, nicht aber die Abschlussgebühr. Läuft dieser Bausparvertrag jedoch über die Vermögenswirksamen Leistungen, so muss bedacht werden, dass hier der Bausparvertrag eine Mindestlaufzeit von sieben Jahren hat, da sonst alle staatlichen Prämien, wie die Wohnungsbauprämie, von der Bausparkasse an den Staat zurückbezahlt werden müssen. Das gilt auch, wenn der Sparer den Bausparvertrag auflösen möchte. Auch hier werden staatliche Prämien und die Arbeitnehmerzulagen sowie die Abschlussgebühr nicht ausbezahlt. Eine Vorfälligkeitsgebühr wird in den meisten Fällen ebenfalls verlangt. Auch kann die Bausparkasse die Auflösung auf einen anderen, späteren Zeitpunkt verschieben. Besser ist es dann, den Bausparvertrag zu verkaufen.