Hypothekenzins im Vergleich

Den Traum vom eigenen Haus finanzieren

Den Traum von den eigenen vier Wänden träumen viele. Doch dieser Traum kostet viel Geld und wer nicht rechtzeitig angefangen hat, dafür zu sparen und Geld anzulegen, für den ist der Traum bald ausgeträumt. Auch für diejenigen, die Geld angelegt haben und sich endlich die eigenen vier Wände leisten wollen, brauchen zum Eigenkapital eine Hypothek, damit das Haus oder die Wohnung finanziert werden kann. Das Hypothekendarlehen kostet auch, denn es fallen Hypothekenzinsen an.

Die Zinsen beim Hypothekendarlehen

In den letzten zwei Jahrzehnten haben sich die Hypothekenzinsen fast ausschließlich nach unten bewegt. Die Zinsen waren sehr niedrig. Das hat sich seit den neunziger Jahren geändert, als sich die Zinsen nach oben bewegten. Die aktuelle Entwicklung der Hypothekenzinsen ist die, dass der Zinssatz wieder ein Niveau erreicht hat, sodass eine Baufinanzierung günstiger ist als vor 20 Jahren.

Hypothekendarlehen sind in der Regel keine kurzfristigen Darlehen, sondern haben eine lange Laufzeit, die durchaus mehr als 20 Jahre ausmachen kann. Aktuelle Hypothekenzinsen können im Internet verglichen werden. Die Hypothekenzinsen liegen zurzeit zwischen 1,75 % und 3,92 %. Die Zinssätze sind die für eine variable Zinsbindung für den Zeitraum von 2 – 15 Jahren. Je höher die Finanzierungsrate und die Laufzeit sind, desto teurer wird das Hypothekendarlehen. Bei gleichen Bedingungen, jedoch mit einer Zinsbindung, liegen die effektiven Zinssätze zwischen 1,76 % und 3,99 %. Um die bestmöglichsten Konditionen zu erhalten, sollte man die Hypothekenzinsen vergleichen. Im Internet sind viele Plattformen auf den Vergleich von Hypothekenzinsen ausgerichtet. So kann ein Vergleich effektiv und doch ganz simple sein.

Das Hypothekendarlehen

Bei einem Hypothekendarlehen über EUR 100.000,– mit einer 100%igen Auszahlung liegt der gebundene Sollzins bei 3,53 %, der effektive Jahreszins bei 3,59. Die hier angenommene Laufzeit beträgt etwas mehr als 42 Jahre. Nicht zu vergessen bei der Berechnung ist die Tilgung. Sie beträgt mindestens 1 % der Darlehenssumme. Bei Abschluss eines Hypothekendarlehens ist darauf zu achten, dass auch kostenlose Sondertilgungen möglich sind. Diese können 5 %, bei manchen Banken auch bis zu 10 % jährlich ausmachen. Die tatsächliche Auszahlung nimmt einen großen Einfluss auf die Zinsberechnung.

Das Hypothekendarlehen kann auch eine Bearbeitungsgebühr beinhalten, die bei manchen Banken üblich ist. Auch Kosten für Notar und die Grunderwerbssteuer sowie die Kosten für die notwendigen und zum Teil auch vorgeschriebenen Versicherungen sollten einkalkuliert werden. Für künftige Bauherren liegt es daher nahe, für den Fall der Fälle sich Forward-Darlehen zu sichern, solange das Zinsniveau einen niedrigen Stand hat. Informationen sind im Internet abrufbar. Auch die Banken stehen dafür gerne zur Verfügung. Trotzdem gilt: vor Vertragsabschluss Konditionen vergleichen. Nur so können die besten Konditionen gesichert werden.

Stand: Februar 2011